Photovoltaik 1

Funktionsweise und Nutzung einer Photovoltaikanlage

Grundbaustein ist ein Photovoltaikmodul. In diesem sind mehrere Solarzellen miteinander verschaltet. Je nach gewünschter Anlagengröße können beliebig viele Photovoltaikmodule zu einer Photovoltaikanlage zusammengefasst werden.

Solarzellen bestehen aus verschiedenen Halbleitermaterialien (i.d.R. Silizium). Ein Halbleiter ist ein Stoff, der bei Zufuhr von Wärme bzw. Licht elektrisch leitfähig wird. Bei tiefen Temperaturen bzw. Dunkelheit wirken sie isolierend. In das Halbleitermaterial werden weitere chemische Elemente (i.d.R. Phosphor und Bor) eingebracht. Dadurch entsteht ein Elektronenüberschuss in der Solarzelle. Fällt nun Licht auf die Solarzelle, wird diese leitfähig und es entsteht eine elektrische Spannung. Über Metallkontakte kann die Spannung abgeleitet werden.

In den Photovoltaikmodulen wird Gleichstrom erzeugt, welcher über eine Gleichstromleitung zum Wechselrichter geleitet wird. Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um.

Der produzierte Wechselstrom kann nun entweder direkt genutzt, in Akkumulatoren gespeichert oder über eine neue Messeinrichtung (Zähler) in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Für den von Ihnen eingespeisten Solarstrom erhalten Sie eine Einspeisevergütung, welche für die Dauer von 20 Jahren in gleichbleibender Höhe bezahlt wird. Wie hoch diese Vergütung ist, richtet sich nach verschiedenen Faktoren, wie Montageort, Jahr der Inbetriebsetzung und Leistung. Gesetzlich ist die Einspeisevergütung in dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt.

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